Die Gerichtsschule kann auf eine über 120 jährige Geschichte zurückblicken. Seit ihrer Einweihung im Jahre 1896 war sie Bildungsstätte für tausende Kinder in der Wittener Innenstadt. Das Selbstverständnis von Schule hat sich in diesen 120 Jahren im Wandel der Zeit grundlegend geändert. Hatte die alte Volksschule im ausgehenden 19. Jahrhundert nach dem Willen der Mächtigen den vordringlichen Auftrag, die Staatsmacht zu stärken und den Einfluss der Kirche zu bewahren, so versteht sich die gegenwärtige Grundschule als ein Lebens- und Erfahrungsraum, in dem die Kinder individuell gefördert werden mit dem Ziel, sie zur mündigen und verantwortungsbewussten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu befähigen.

Als Schule der Zukunft befindet sich die Gerichtsschule in ihrem Selbstverständnis in einem fortwährenden Entwicklungsprozess auf dem Weg zu einem kindgerechten „Haus des Lernens“ mit dem Anspruch gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

 

 

13. 04. 1896          Einweihung der evangelischen Gerichtsschule.

01. 04. 1922          Bredde – und Gerichtsschule werden jeweils selbstständig.

1923 – 1925          Besetzung der Gerichtsschule durch französische Truppen.

16. 01. 1926          Wiederaufnahme des Schulbetriebs im renovierten Gebäude.

1939                      Der NS- Staat wandelt die Gerichtsschule in eine Gemeinschaftsschule um und gibt ihr den Namen „Horst Wessel – Schule“.

15. 7. 1943            Die Gerichtsschule stellt ihren Betrieb ein. Schulverschickung nach Emmendingen (Baden).

12.12.1944 - 21. 2.1945               Schwere Bombenangriffe der Alliierten zerstören die Gerichtsschule völlig.

1948                      Der Wiederaufbau beginnt.

13.11.1950            Einweihung der neuen Gerichtsschule.

1967                      Umwandlung der konfessionellen Gerichtsschule in eine städtische Gemeinschaftsschule.

1968                      Die Gerichtsschule wird Grundschule.

1987/88                 Umgestaltung des Schulhofs.

1. 8. 1992              Der schuleigene Hort beginnt seine Arbeit.

13. 4. 1996            100. Geburtstag der Gerichtsschule.

2006                      Erweiterung der Gerichtsschule durch die Auflösung der Bachschule. Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Bachschule ziehen ins Gebäude der Gerichtsschule ein.

2007 / 2008           Möglichkeit der Betreuung nach dem Unterricht in Form der Offenen Ganztagsschule (OGS) unter der Trägerschaft der Ratz & Fatz – Company des evang. Kirchenkreises Hattingen – Witten - Schwelm.

Sommer 2008       Schach wird als Unterrichtsfach an der Gerichtsschule unterrichtet.

Herbst 2008          Der Schulhof wird mit zusätzlichen Spielgeräten (Rundschaukel, Basketballkorb, Spielhaus) ausgestattet, der Sandkasten erweitert.

Sommer 2013       Gemeinsame Verschönerung der Schulflure und des Schulhofes durch Eltern, Lehrer und Kinder.

Sommer 2013       Bepflanzung und Gestaltung von vier Hochbeeten auf dem Schulhof der Gerichtsschule.

Sommer 2015       Einrichtung eines Pausenspielcontainers und die Ausleihe durch die Kinder.

Januar 2016         Eröffnung der Schulbücherei

Sommer 2017       Die Lernzeiten werden in der Schuleingangsphase erprobt.

Sommer 2018        Das Lernzeitkonzept wird auf die Klassen 3 und 4 erweitert.

Sommer 2019       Der Schulhof wird mit einem neuen Kletterwürfel ausgestattet und der Kletterhügel wird durch die Stadt Witten befestigt. Ein Steinkreis wird als grünes Klassenzimmer gestaltet.

 

                            

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